Diesen kleinen Wacholder habe ich bereits vor 2 Jahren gezeigt. Damals machte ich die Erstgestaltung. Nun durfte sich der kleine erholen und wurde erneut gestaltet.
Das tote Holz konnte nun von der Lebensader unterschieden werden und wurde ausgearbeitet. Die Krone wurde reduziert und neu durchgedrahtet.
Der Drink dient als Grössenvergleich und Stärkung für mich :-)
Nun wurde die grosse Sabine gestaltet. Der erste Schritt war das Reinigen der Rinde und das Ausarbeiten des toten Holzes. Dies alleine dauerte mehrere Stunden.Nun wurden die vier dicken Äste mit Raffiaband umwickelt, um bei starken Biegungen das Brechen zu verhindern. Das Band wird hierfür im Wasser eingelegt. Beim trocknen spannt sich das Band von selbst noch ein Stück mehr. So können auch sehr starke Biegungen vorgenommen werden.Zum Schluss wurden alle kleineren Äste durchgedrahtet und in Position gebracht.
Dieses Jahr habe ich diese zwei Wacholder ausgestellt. Die Kaskade ist ein Jun. Communis und wurde von den Catalpa-Jungs ausgegraben. Der zweite ist ein Blauzederwacholder und wurde aus einer Baumschulpflanze gestaltet.
Diese fünf Kiefern habe ich an drei Wochenenden zusammengetragen. Nun gilt es die kleinen jeden Tag zu übersprühen und zu hoffen, dass sie gut anwachsen.
Diesen Wacholder habe ich im 2003 im Jumbo gekauft. Der Strauch war um 50% günstiger, da er Schaden vom Winter erlitten hatte. Ideales Übungsmaterial dachte ich und kaufte ihn.